Fest der Entschlafung der Gottesmutter in der Alexander-Newski-Kathedrale

31. August 2026

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“Nimm von uns dieses Abschiedslied an, * Mutter des lebendigen Gottes; * mit deiner göttlichen Gnade, die Licht bringt, * bedecke uns wie mit einem Schatten; * gib dem Volk, das Christus liebt, * Sieg und Frieden, * unseren Seelen, die dir Vergebung und Heil singen”, Ode 9, Band 1, Festkanon.

Am 28. August 2026, dem Tag, an dem die Orthodoxe Kirche feierlich das Fest der Entschlafung der Allerheiligsten Mutter Gottes begeht, leitete Seine Eminenz Metropolit Johannes von Dubna die Göttliche Liturgie in der Alexander-Newski-Kathedrale in Paris, umgeben vom Klerus der Kathedrale und in Anwesenheit vieler Gläubiger.

Am Ende des Gottesdienstes wandte sich der Erzbischof an die Gläubigen und bezog sich dabei auf die liturgischen Texte der während der Matutin gesungenen Stichera. Der Metropolit erläuterte ausführlich die theologische Vision der zentralen Stellung der Jungfrau Maria in der Orthodoxie, nicht nur als Mutter Gottes (Theotokos), sondern auch als vollkommene Gestalt der Kirche. Erzbischof Johannes betonte die hoffnungsvolle Botschaft, die dieses Fest der heutigen Menschheit vermittelt: „Dieses Fest lädt uns ein, jeden Tag im Hinblick auf die Ewigkeit zu leben, zu hoffen und angesichts des Todes Freude zu finden.“

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Nach der Liturgie trank Seine Eminenz im Pfarrsaal mit den Gläubigen Kaffee.