Pastoralbesuch von Metropolit Johannes in der Pfarrei der Heiligen Dreieinheit (Krypta)

29. Dezember 2025

Unnamed 11

Am Sonntag der Hl. Väter durften wir den Besuch unseres Metropoliten, Erzbischof Johannes, erleben, der uns seine seelsorgerische Anteilnahme ausdrückte. Zu diesem feierlichen Anlass waren zahlreiche Geistliche anwesend, um Erzbischof Johannes willkommen zu heißen: unser Pfarrer, Vater Boris; Vater Amfian, Pfarrer der Pfarrei St. Martin der Barmherzige in Tours;Vater Basil, Leiter der moldauischen Gemeinde Mariä Verkündigung; Hieromonach Gerasimos der Skete der hl. Märtyrerin Vera; Vater Marc; unser Protodiakon Joseph; Protodiakon Nicolas Rehbinder der Diözese Chersonese; Diakon Veaceslav der moldauischen Gemeinde; und Hierodiakon Joseph der Skete hl. Märtyrerin Vera. Unter den Anwesenden waren viele Gläubige sowie Familien und Freunde derer, die die Tonsur oder die Priesterweihe empfangen sollten.

Nach der Einkleidung unseres Metropoliten wurden unser Diener Gabriel und unser Chormitglied Daniel zu Lektoren geweiht. Anschließend weihte Bischof Johannes den Lektor Georges aus einer ukrainischen Gemeinde in Kanada zum Subdiakon. Danach wurde Hieromonach Gerasimos in Anerkennung seiner großen Treue und seines inbrünstigen und beispielhaften Glaubens, den seine zahlreichen Schriften belegen, zum Archimandriten erhoben. Während der Göttlichen Liturgie empfing Diakon Veaceslav den Segen und das Recht, das Doppelorarion zu tragen, und Hierodiakon Joseph von der Skete hl. Märtyrerin Vera wurde zum Priester geweiht. Axios! Axios! Axios!

Es ist ein großes Geschenk, diese kostbaren Momente erlebt zu haben, besonders dass sich zwei junge Menschen dem Dienst in der Kirche gestellt haben. Gott sei Dank für alles!

Bischof Johannes hielt die Predigt zur Lesung des Tages aus dem Evangelium (Mt 1,1–25). Christus wurde innerhalb der davidischen Genealogie Mensch; diese lange Abstammung beweist somit, dass Christus weder ein Engel noch ein körperloses Wesen ist. Der heilige Matthäus betont, dass er tatsächlich das Zeichen ist, das zu göttlicher Zeit erscheinen sollte: eine lang ersehnte Erwartung in der Geschichte des auserwählten Volkes. Diese Gegenwart Gottes offenbart sich in der intimen Szene der Geburt Christi: „Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären, und sie werden ihm den Namen Immanuel geben, das heißt: Gott mit uns.“

Der Herr nahm durch das Geheimnis Marias, die durch den Heiligen Geist empfing, menschliche Gestalt an, und Gott offenbarte sich in einem Stall als Zeichen der Demut. Auch wir wollen uns darauf vorbereiten, diese Gegenwart des menschgewordenen Christus willkommen zu heißen. Mögen unsere Herzen dem demütigen Stall gleichen, der unseren Herrn aufnahm, damit dieses Weihnachtsfest ein wahres Fest des Dialogs mit Gott sei, der uns liebt und uns nicht verlässt.

Am Ende der Liturgie dankte Bischof Johannes Vater Boris und Vater Basil für die zahlreichen Verschönerungs- und Restaurierungsarbeiten in der Krypta und mahnte uns zur Großzügigkeit, da unsere Ikonostase, ein sehr schönes historisches Stück, restauriert werden müsse.

Bischof Johannes dankte außerdem herzlich Ivan und dem gesamten Chor, der unsere Gebete vortrug.

Als Zeichen unserer Zuneigung überreichte Vater Boris Bischof Johannes im Namen des Klerus und der Gläubigen der Krypta einen prächtigen Strauß weißer Blumen.

Anschließend trafen wir uns alle zu einem feierlichen Kaffee im Empfangsraum des Erzbischofs.

An diesem Sonntag der Genealogie möge uns die Erinnerung an die heiligen Vorfahren des Herrn mit Freude erfüllen! Lasst uns als heiliges Volk in Frieden und Freude den Spuren Abrahams, Isaaks und Jakobs folgen, dem Licht der Geburt unseres Herrn, Gottes und Erlösers Jesus Christus entgegen!

Nochmals herzlichen Dank an Monsignore Johannes für seinen pastoralen Besuch, der allen Teilnehmern in Erinnerung bleiben wird.